Sind Hausaufgaben schlecht für unsere Kinder?

 

Die Antwort wird dich überraschen!

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Nach sechs oder acht Stunden Schule und all den ausserschulischen Aktivitäten, die nach der Schule stattfinden, kommen Kinder meist erschöpft nach Hause. Sie essen etwas und dann müssen die Hausaufgaben erledigt werden. 

 

Aber kein Kind macht gerne Hausaufgaben und so kommt es meist zu regelrechten Machtkämpfen innerhalb der Familie.

Aber ist es den Kampf wert?

 

 

Müssen Hausaufgaben wirklich sein?

 

 

Sind Hausaufgaben schlecht für unsere Kinder?

 

Manche Experten sagen ja, manche sagen nein, je nachdem, wie alt deine Kinder sind.

 

Es gibt absolut keinen Beweis für irgendeinen akademischen Nutzen durch die Vergabe von Hausaufgaben in der Grund- und Mittelschule, so manche Experten.

 

Dann gibt es auf der anderen Seite die Befürworter der Hausaufgaben, die meinen, dass die Hausaufgaben eigentlich gar nicht so schlecht seien, vor allem, wenn Qualität Vorrang vor Quantität hat.

 

Hausaufgaben in jungen Jahren sind nicht notwendig, aber sie können zum Aufbau von Fähigkeiten verwendet werden.

Grundschulkinder im Alter bis zu 10 Jahren benötigen ca. 20 Minuten Lesezeit pro Tag, sowie einige Zeit, um ihre motorischen Fähigkeiten, wie Handschrift und Schneiden mit einer Schere zu üben.

Die Konzentration auf diese grundlegenden Bereiche zu Hause kann vorteilhafter sein, als traditionelle Hausaufgaben.

Dies belegen ausgewertete Daten aus mehreren Studien. Wenn die Schüler in der dritten Klasse keine befähigten Leser sind, ist es weniger wahrscheinlich, dass sie akademisch erfolgreich sind und später das Abitur machen, so eine amerikanische Studie. 

 

Insgesamt gesehen also, sind Hausaufgaben eine gute Sache, so sehr Eltern und Kinder es auch hassen.

Das Gehirn der Kinder hat die Fähigkeit, nur acht Stunden am Tag zu lernen. Wenn es nach Hause kommt, ist es fast so, als ob das Gehirn die in der Schule gelernten Informationen umstrukturiert und weiterverarbeitet, weil Kinder problemlösend und kritisch denken.

Zuhause ist eine entspanntere Umgebung, die Aufmerksamkeit der Eltern ist gegeben und das Gelernte kann so verfestigt werden. 

 

Das bedeutet allerdings nicht, dass es keinerlei Probleme gibt mit der Art, wie Kinder, Eltern und Lehrer Hausaufgaben machen.

Es muss ein Zusammenspiel sein. Denn es bringt überhaupt gar nichts, wenn deine Kinder jeden Abend bis in die Nacht stundenlang mit Hausaufgaben überschwemmt werden und ständig auf die Rechtschreibprüfung, die womöglich am nächsten Tag ansteht, hingewiesen werden. 

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Es gibt leider nicht viele spezifische Richtlinien für Hausaufgaben, trotzdem würde ich folgende Zeiten empfehlen:

  • Für Grundschüler: 10 bis 20 Minuten
  • Dann 10 Minuten mehr pro Klasse nach der Grundschule
  • Gymnasiasten können mehr Hausaufgaben machen, abhängig von der jeweiligen Klasse. Auch dies wurde in einer Studie herausgefunden.

 

Wenn deine Kinder ängstlich sind oder zu viel Zeit mit den Hausaufgaben verbringen, musst du ein Gespräch mit den Lehrern führen, um herauszufinden, was nicht funktioniert und warum.

Eltern sollten Kämpfe um die Hausaufgaben vermeiden. Es sollte eine Zeit sein, die ruhig und voller Konzentration ist; eine ausbalancierte Zeit.

 

Insgesamt gesehen, sollten Hausaufgaben als eine Art Werkzeug gesehen werden, um das, was Kinder in der Schule gelernt haben, zu ergänzen und ihnen zu helfen, sich ausserhalb des Klassenzimmers weiterzuentwickeln.

Hausaufgaben sollten sich nie wie eine Last anfühlen oder Stress für das Leben von Eltern und Kindern bedeuten. 

 

Ein guter Weg über Hausaufgaben zu denken, ist die Art, wie man über Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel denkt:

Wenn du zu wenig nimmst, haben sie keine Wirkung. Wenn du zu viel nimmst, können sie dir Schaden zufügen. Wenn also die richtige Menge „eingenommen“ wird, werden sie helfen!

 

Müssen Hausaufgaben wirklich sein?

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Gianna

Journalistin und Mama von 3 Kindern - glücklich vergeben. Ich "denke anders" und stelle auch mal etwas in Frage. Ich verbringe ein Leben voller Wunder!!

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