Muttermilch mit der Flasche fuettern

Tipps und Tricks zum Verabreichen der Muttermilch mit der Flasche (z.B. bei einer Behinderung etc.)

  • Bevor du dein Baby mit der Flasche ernährst, sollte das Stillen gut funktionieren. Nicht nur du, auch dein Baby muss das Stillen lernen. Das Trinken an der Brust ist nicht angeboren, es muss in den ersten Wochen erst erlernt werden.
  • Umso wichtiger ist die Wahl des richtigen Saugers für abgepumpte Milch: Achte darauf, dass dein Baby sein an der Brust erlerntes Trinkverhalten beinhalten kann, damit eure Stillbeziehung nicht beeinträchtigt wird. Herkömmliche Sauger zwingen Babys dazu, ihr Trinkverhalten aufzugeben, was oft dazu führt, dass Babys den Sauger verweigern oder der Wechsel zurück an die Brust schwerfällt.
  • Für Kinder mit besonderen Bedürfnissen, wie Frühgeborene, Kinder mit neurologischen Problemen oder Saugschwierigkeiten gibt es alternative Fütterungsmethoden. Lass’ dich hierzu am besten von einer Fachperson beraten.
  • Wenn eine Mutter ihrem Baby zum ersten Mal selbst die Muttermilch aus der Flasche gibt, was ich im übrigen absolut nicht für nötig halte, verstehen die Stillbabys nämlich oft nicht, warum sie nun aus der Flasche trinken sollen, wenn doch die Brust so nah ist – zu recht! Ein Baby möchte Mamas Nähe spüren, ihre Haut riechen und fühlen. Stillen ist eben mehr als nur Ernährung. Kann dein Partner oder eine andere Betreuungsperson das Füttern mit der Flasche übernehmen?
  • Dein Baby wird die Brust immer bevorzugen. Sollte es mit der Flaschenernährung nicht auf Anhieb funktionieren, lass deinem Baby etwas Zeit. Dein Baby muss erst lernen, aus der Flasche zu trinken.

Eine Alternative zur Flasche ist das Clusterfeeding oder ein ganz normaler kleiner Becher.

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Gianna

Journalistin und Mama von 3 Kindern - glücklich vergeben. Ich "denke anders" und stelle auch mal etwas in Frage. Ich verbringe ein Leben voller Wunder!!

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