Impfen – ja oder nein?

Seit geraumer Zeit mache ich mir Gedanken, ob ich meinen Jüngsten impfen lassen soll. Die Große ist komplett “durchgeimpft”. Leider! Als sie auf die Welt kam, habe ich jedem Arzt blind vertraut, was ich heute nicht mehr tue. Heute bin ich kritisch und lasse nicht mehr alles mit mir und meinen Kindern machen. Deshalb kam natürlich irgendwann auch bei mir die Frage auf, ob wir ihn nun impfen lassen oder nicht. Ich muss ehrlich gestehen, dass es im Internet ein wahrer Dschungel ist, um Informationen, die auch seriös erscheinen zu finden.
Letztendlich sollten sie ja nicht nur seriös erscheinen, sondern es auch sein. Ich kann nur sagen, dass ich den Kleinen nach meinem momentanen Informationsstatus nur ausgewählt impfen lassen werde. Wir werden hierzu sicherlich auch nochmals einen oder sogar zwei Homöopathen zu Rate ziehen, denn ich möchte schon jemanden zur Rückenstärkung bei meiner endgültigen Entscheidung dabeihaben.

Impfen bringt leider sehr viele Nebenwirkungen mit sich, dass man sich eigentlich sicher sein kann, dass bei einer 6fach-Impfung mindestens eine Nebenwirkung für das Kind dabei ist! Ich halte Mehrfachimpfungen eher für fragwürdig, sie belasten ein kleines Kind viel zu stark und man kann nicht mehr nachvollziehen woher ein evtl. Impfschaden kommt. Ich fragte unseren Kinderarzt, ob nach einem halben Jahr oder länger überhaupt noch ein Impfschaden anerkannt wird. Er schaute mich nur mit großen fragenden Augen an und zögerte kurz…hm, ja ok, das ist mir erstmal Antwort genug.

Dass Krankheiten durchs Impfen ausgelöscht wurden stimmt meiner Meinung nach nur minimal, da die Krankheitsdefinitionen im Jahr der Einführung der Impfung einfach geändert wurden, sodass die Zahlen der Erkrankten und Todesfälle automatisch sanken – so jedenfalls nach meiner Information. Man sollte beachten, dass die Menschen damals (als die Impfungen eingeführt wurden), einen ganz anderen Lebenswandel hatten, als wir heute. Damals gab es noch Epidemien, mangelnde Hygiene und viel weniger Nahrung. Das spielte natürlich alles mit, dass die Leute leichter und viel schneller krank wurden. Die Ärzte waren noch nicht auf dem Stand von heute – doch heute sind die Mediziner doch so weit, dass man sich mal was anderes einfallen lassen könnte.
Ich persönlich denke, dass es jetzt an der Zeit wäre, Alternativen zu suchen und genau zu überlegen, welche Impfungen überhaupt noch zwingend notwendig sind. Ich habe das Buch Impfen Pro & Contra: Das Handbuch für die individuelle Impfentscheidung von Dr. Martin Hirte gelesen und weiß seitdem, dass ich auch nur bestimmte Dinge impfen lassen kann. Die 6-fach Impfung wird somit umgangen. Das erleichtert mich ungemein. Dieses Buch ist wirklich sehr empfehlenswert, weil es beide Seiten “Pro und Contra” aufzeigt. So kann man sich in Ruhe entscheiden, wie man vorgehen möchte. Es gibt dann sog. persönliche Impfpläne. Doch dafür muss man dann auch den richtigen Arzt finden.

Dennoch bin ich immernoch hin- und hergerissen und mache mir täglich viele Gedanken zu diesem Thema. Ich möchte hier keinesfalls missionieren… um Gottes Willen! Ich weiß ja selbst noch nicht genau, wie meine Entscheidung bezüglich des Impfens aussieht. Ich möchte euch mit meiner Geschichte nur zeigen, dass es völlig normal ist, dass man im Zwiespalt mit sich selbst steht.

Wieder die Frage: Wie mache ich es richtig? Was ist falsch? Das muss jeder für sich selbst beantworten und das ist schwierig. Ich hätte jetzt auch gern jemanden, der mir sagt: Hey… so ist es richtig, du kannst mir vertrauen!

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Gianna

Journalistin und Mama von 3 Kindern - glücklich vergeben. Ich "denke anders" und stelle auch mal etwas in Frage. Ich verbringe ein Leben voller Wunder!!

2 Gedanken zu „Impfen – ja oder nein?

  • 4. September 2012 um 16:10
    Permalink

    Ich finde das Thema auch sehr schwierig. Wir haben nicht voll durchimpfen lassen und vor allem nicht so schrecklich früh.

    Wichtig finde ich, impfkritische Informationen zu lesen und DANN zu entscheiden. Leider kenne ich sehr viele Eltern, die sich gar nicht mit dem Thema beschäftigen WOLLEN.

    Auch impfkritische Informationen muss man natürlich nicht ohne Hinterfragen glauben. Aber man sollte sich wenigstens informiert habe.

    Und es geht impfkritischen Menschen nicht um die Vermeidung von „Nebenwirkungen“ wie ein bisschen Fieber oder Bauchweh oder so. Es geht um mögliche Langzeitfolgen, die leider selten sicher aufs Impfen zurückgeführt werden können.

    http://www.impfkritik.de ist eine von vielen impfkritischen Seiten.

    Antwort
  • 9. September 2012 um 21:21
    Permalink

    Ich finde es eine Frechheit das man kaum neutrale Informationen zu dem Thema findet, die Broschüre die mein Kinderarzt mir in die hand gedrückt hat ist herrausgebracht von einem der größten Impfstoffhersteller in Deutschland – ist klar das dir mir den kram andrehen wollen! Ich habe dann viele Bücher gelesen (z.b. auch Impfen Pro&Contra, super Buch!!!) und im Internet nachgelesen! Manche Impfungen sind wichtig – keine frage, aber bestimmt nicht alle und auch nicht mit 3 Monaten! Ich werde meinen sohn (15 wochen alt) nach reichlichem Informieren, erst im laufalter Impfen lassen und dann auch nur gegen Polio, Diphtherie, Tetanus und Hepatitis B! Masern, Mumps und Röteln lasse ich erst mit 3 machen, wenn überhaupt !

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