Die Ernährungslüge

Momentan lese ich das Buch Die Ernährungslüge von Hans-Ulrich Grimm. Vielleicht kennen es einige von euch schon.. ich kann nur sagen, ich bin sprachlos! Viele meiner Gedanken und Vermutungen wurden bestätigt. Nun möchte ich euch eine der – für mich – bedeutsamsten Stellen herausschreiben…

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….. Es ist ein süßes Leben, das ganz erhebliche Auswirkungen auf die Entwicklung des Gehirns hat und der Intelligenz.
Wenn die Säuglinge Pulvermilch bekommen statt Muttermilch, sinkt der Intelligenzquotient “um zehn Prozent”, sagt der schwedische Medizinprofessor Stig Bengmark.
Zahlreiche Studien haben die Vorzüge der Muttermilch für den kindlichen Geist nachgewiesen. Doch nur jedes zehnte Kind wird ein halbes Jahr gestillt, so wie es die offiziellen Empfehlungen vorsehen. Zwar versuchen Kunstmilchproduzenten wie etwa Milupa durch Extrabeigaben von angeblich intelligenzfördernden Substanzen ihre Erzeugnisse der Muttermilch anzunähern – doch dies gelingt nur ansatzweise.
Im Alter von sechs Monaten bekommen drei Viertel aller Kids Fertigkost aus dem Gläschen von Hipp, Alete und anderen. Die ist zwar bequem und praktisch schadstofffrei – aber es fehlt an wichtigen Nährstoffen für den Hirnaufbau: Vitamine beispielsweise, Fett und Eisen.
“Industriell hergestellte Gläschenkost ist nichts anderes als Konserve”, sagt Professor Antal Bognár, Direktor und Professor des Instituts für Chemie und Biologie bei der Karlsruher Bundesforschungsanstalt für Ernährung: “Ein Möhren-Kartoffel-Rindfleischbrei aus dem Glas enthält nur halb so viel Vitamin C wie ein schonend gedünsteter, selbst zubereiteter Brei. Auch die Mengen an Vitamin B1 sind deutlich geringer.” (Siehe auch: Hans-Ulrich Grimm, Annette Sabersky: Mund auf, Augen auf. München 2002.)
Hinzu kommt: Bei den teuren Zutaten wie Fleisch sparen die Babynahrungsproduzenten. Zwischen 1989 und 1999 ist der Fleischgehalt in herzhafter Gläschenkost um bis zu 30 Prozent gesunken, fand das Dortmunder Forschungsinstitut für Kinderernährung heraus. Mit dem Fleischschwund im Gläschen habe sich in diesem Zeitraum die Eisenversorgung der untersuchten Babys messbar verschlechtert. In den USA leiden nach offiziellen Erhebungen neun Prozent der ein- bis zweijährigen Kinder an Eisenmangel.
Das ist gerade in diesem Alter prekär. Denn vom Eisen braucht das Baby sechsmal mehr als ein Erwachsener….

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Gianna

Journalistin und Mama von 3 Kindern - glücklich vergeben. Ich "denke anders" und stelle auch mal etwas in Frage. Ich verbringe ein Leben voller Wunder!!

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